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Boudoir-Fotografie: Entspannte Homesession

12. November 2019

Das Wichtigste bei einem Boudoir-Shooting? Dass sich das Model wohlfühlt und komplett aus seiner Haut raus kann. Die Boudoir-Homesession mit Lisa in Potsdam ist das beste Beispiel dafür, dass Boudoir-Fotografie ganz klar nach dem Motto „Alles kann, nix muss“ verläuft.

Was dich als Model bei einem Boudoir-Shooting erwartet, erfährst du in diesem Artikel. Keine Sorge beim Begriff „Model“: Sobald du vor der Kamera stehst, egal ob privat oder beruflich, modelst du. Also, egal für was oder wen du deine Bilder machst: Der Begriff „Model“ schließt dich mit ein.

Wie läuft eine Boudoir-Homesession eigentlich ab?

Wie du vielleicht schon in der Galerie gesehen hast, sind Boudoir-Aufnahmen meistens in wunderschöner Unterwäsche. Bei diesem Shooting zum Beispiel mit viel Spitze. Und findet meistens in einer Schlafzimmer-ähnlichen Umgebung statt.

Der Name „Boudoir“ selber ist aus dem Französischen und wurde für ein privates Zimmer genutzt, dass architektonisch irgendwo zwischen Salon und Schlafzimmer angesiedelt ist.

Boudoir ist doch in Unterwäsche?

Richtig. Der Boudoir-Fotografiestil bezeichnet eine sinnliche und anteasende Art der Fotografie. Allerdings im Vergleich zur Aktfotografie nur für ausgewählte Augen.

Wusstest du eigentlich, dass die Boudoir-Fototgrafie seit dem 21. Jahrhundert auch mit Empowerment von Frauen zu tun hat? Mehr dazu auf jeden Fall in einem späteren Post.

Zurück zur Unterwäsche. Die meisten Menschen, die ich kennengelernt habe, sind tendenziell eher zurückhaltend und möchten sich nicht sofort von jedem in Unterwäsche fotografieren lassen. Unabhängig davon wie schön die Unterwäsche oder wie vertraut der Fotograf ist.

Daher dient dieses Boudoir-Homeshooting auch als Beispiel dafür wie so ein Shooting klassischerweise abläuft.

Der Ablauf des Boudoir-Homeshootings.

Ganz zu allererst: Ich mag entspannte Fotosessions und bin niemand für point-shoot-run. Das verursacht nur Stress. Und mein Model soll sich entspannen können. Vor allem bei einem Boudoir-Homeshooting.

Der Grund dafür ist ziemlich einfach: Das Model braucht erstmal Zeit, um Vertrauen zu mir als Fotografin aufzubauen und sich an die Situation zu gewöhnen. Daher beginnt das Shooting auch nicht mit „Okay, jetzt wird los fotografiert“, sondern erstmal mit einem Plausch.

  • Wie war der Tag?
  • Was gibt es Neues?
  • Was stellst du dir vor?
  • Was sind deine Erwartungen?
  • Was ist deine Lieblingsmusik?

Das ist so in etwa der Eisbrecher-Inhalt.

Danach kommt Schritt 2: Fotografieren in mehr als nur Unterwäsche.

Niemand muss sich gleich die Klamotten vom Leib reißen. Vor allem nicht bei einem Homeshooting. Die Idee ist vielmehr, erstmal mit lockeren und entspannten Fotos zu starten. Und dann Stück für Stück mehr von sich preiszugeben.

Meistens kommt dann noch der Schritt 3: Tanzen zur Lieblingsmusik.

Der Grund ist ziemlich einfach: Tanzen lockert einen ungemein auf und Musik hat eine positivierende Wirkung. Sofern nicht Celine Dion mit „My heart will go on“ läuft 😉 Bei uns lief diesmal peppige Indie-Musik.

Alternativ hilft es auch einigen Models eher Musik wie z.B. Smoke City mit Underwater Love zu hören oder andere eher sinnliche Musik, um selber in die passende Stimmung zu kommen.

Tanzen ist auch ein gutes Mittel, um sich weniger albern zu fühlen. Denn gerade, wenn du zum ersten Mal als Boudoir-Model bei einem Homeshooting vor der Kamera stehst, kann sich das doch auch etwas komisch anfühlen.

Der finale Schritt ist dann tatsächlich der Locationwechsel: Die Fotos im Schlafzimmer und auf dem Bett.

Kleidungsauswahl für das Shooting

Natürlich müssen die Fotos nicht alle im gleichen Outfit geschossen werden. In dieser Homestory hat Lisa mindestens drei verschiedene Outfits angehabt. Plus die lässigeren „Mit Pulli, aber trotzdem etwas enthüllend“-Outfits.

Je nachdem welche Anzahl an Bildern gewünscht sind, machen 1 oder 2 Outfits durchaus Sinn. Aber auch dazu mehr in einem späteren Artikel zur Boudoirfotografie. Schon einmal ein kleiner Hinweis vorweg: Transparente Kimono-ähnliche Oberteile sind fast immer eine gute Wahl.

Der Ablauf beim Boudoir-Homeshooting im Überblick

Nochmal zum Abschluss kurz alle einzelnen Etappen des Shootings im Überblick:

  1. Plausch zum Aufwärmen und Vertrauensbasis schaffen
  2. Fotografieren mit anteasenden Kleidungsstücken, aber noch nicht nur in Unterwäsche
  3. Dancing Queen: Eine kleine Lockerungsetappe mit Tanz
  4. Die finale Boudoirfotografie im eigenen Schlafzimmer
Anna Christina Harms, die Fotografin aka Christina Harms Fotografie

Wer ist Ostfriesennerz?

Anna Christina Harms ist Hochzeitsfotografin und Teilzeit-Reisende.

Wenn sie nicht gerade neue Snowboard-Pisten oder Wandertracks in den Bergen erkundet, dokumentiert sie die schönsten Momente im Leben von Menschen oder surft durch die Tiefen der Social Media und Personal Branding-Welt als goodvibesninja.

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