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Edgy Boudoir-Fotografie

4. November 2019

Meine erste Boudoir-Session 2016 in Amerika. Bis dahin hatte ich als Fotografin immer andere Fotografen für ihre wunderbar leichte, anteasernde Art der Boudoir-Fotografie bewundert.

Und diese Session war etwas ganz besonderes: Sie war Teil eines internationalen Workshops für Hochzeitsfotografen. Ich durfte von einer der besten Boudoir-Fotografinnen in Amerika lernen. Tonhya Kae aus Brooklyn, New York.

Was Boudoir-Fotografie so besonders macht

Auch wenn diese Art der Fotografie sehr einfach aussieht, ist Boudoir-Fotografie eine der schwierigsten Fotografie-Arten.

Ästhetische Aspekte

Da ist vor allem der ästhetische Ansatz. Natürlich gibt es die Aktfotografie. Die sich tendenziell durch eine eher frei-gebendere und deutlichere Bildsprache als ihre sinnliche Schwester die Boudoir-Fotografie zeigt.

Für mich als Fotografin bedeutet das: Das Model bei Dessous beraten und während des Shootings Posen finden, die perfekte Balance zwischen zeigen und verhüllen haben.

Boudoir-Fotografie als Akt der Selbstbestimmung

Model ist auch ein gutes Stichwort. Für mich ist die Boudoir-Fotografie ein Akt der Selbstbestimmung. Mein Ziel als Fotografin ist es, dass sich die Person vor der Kamera wie eine Göttin fühlt. Erhaben, sinnlich, voll in ihrem Element.

Und vor allem: Dass sich das Model wohl mit sicher selber fühlt und loslassen kann.

Keine einfache Aufgabe, wenn man bedenkt, dass das Model an einem gewissen Punkt meistens nur noch in Unterwäsche vor der Kamera posiert. In wenigen anderen Fotografie-Situationen sind Menschen so verletzlich. Und das bedeutet für mich als Fotografin, besonders einfühlsam und rücksichtsvoll mit dem Modell umzugehen.

Die erste Boudoir-Session: Edgy

Die Session mit Tonhya Kae im Rahmen der wrkshp-Hochzeitsfotografen-Konferenz in Brooklyn hat mir geholfen, nicht nur zu verstehen, welche Posen besonders „flattering“ (schmeichelhaft) sind. Ich konnte auch sehen wie Tonhya mit ihren Modellen kommunizierte und eine rundum positive und entspannende Atmosphäre in einer zerrockten Loft-Location schaffen konnte.

Während Tonhya das Model angeleitet und uns übrigen Fotografen erklärt hat, was und vor allem warum sie gerade etwas macht, durften wir übrigen Menschen fotografieren. Das Ergebnis siehst du hier.

Mehr zur Boudoir-Fotografie von Christina Harms Fotografie

Wenn du wissen möchtest, wie so eine Boudoir-Session abläuft, freu dich auf den nächsten Blogbeitrag in dieser Kategorie. Eine Freundin von mir hatte eine Geburtstagüberraschung für ihren Freund geplant: Eine Homeshooting-Session. Und den Ablauf präsentiere ich dir demnächst in der Kategorie „Boudoir„.

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Anna Christina Harms, die Fotografin aka Christina Harms Fotografie

Wer ist Ostfriesennerz?

Anna Christina Harms ist Hochzeitsfotografin und Teilzeit-Reisende.

Wenn sie nicht gerade neue Snowboard-Pisten oder Wandertracks in den Bergen erkundet, dokumentiert sie die schönsten Momente im Leben von Menschen oder surft durch die Tiefen der Social Media und Personal Branding-Welt als goodvibesninja.

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