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Wild wild east.

Ich weiß, ich weiß, ich weiß. Viele denken jetzt: „Wah, Chemnitz. Da ist es doch so gefährlich.“ Und nein. Ist es eigentlich nicht. Außer man hat wie ich den Hang dazu in sogenannten „Lost places“ – oder auch einfacher ausgedrückt – Ruinen abzuhängen und Fotos zu machen. Dann ist Chemnitz schon gefährlich. Aber naja. Spätestens seit dem Shooting mit Ashleigh und Susi war im letzten Jahr war mir klar, dass es nicht bei einem einzigen Abandoned Place bleiben kann. Na gut zwei. Denn das Maternity-Shooting mit Lisa und Sam hat ja auch in Italien auf dem Gelände einer verfallenen Fabrik stattgefunden. Also diesmal Chemnitz. Und zwar auf einem voll zugänglichen Gelände. Hüstel.

Nochmal der Disclaimer übrigens: Ruinen und verfallene Gebäude sind gefährlich. Und meistens nicht ohne Grund für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Weil nämlich Allerlei Spaß passieren kann. Man kann auf einmal die Hälfte des Daches auf dem Kopf haben. Oder ungeplant ein Stockwerk tiefer stehen. Und anstatt über Treppen nach unten zu gehen, fällt man einfach mit ihr zusammen ins Erdgeschoss. Oder den Keller. Also seht diese Galerie nicht als Anlass euer Glück auszuprobieren. Ich wiederhole nochmal: Ruinen. Sind. Gefährlich. Da spielt man nicht.

Ein buntes Paar in cooler Kulisse.

Linda und Fredo habe ich vor ein paar Monaten auf einem Geburtstag kennengelernt. Auch wenn die Party bei mir nur sehr begrenzte Erinnerungsfragmente hinterlassen hat, die beiden sind mir als bunt und super-stylish in Erinnerung geblieben. War also klar, dass ich sie unbedingt vor meine Kamera bekommen musste. Nach dem wir unseren Termin im Juni spontan verschieben mussten, bot jetzt der September doch noch mal einen schönen, sonnigen und windigen Tag zum Shooten an. Tausendmal besser als im warmen Sommer.

Und neben der tollen Kulisse war ich noch viel verzuckerter als Linda nach der Hälfte des Shootings einen Hut und eine coole Lederjacke aus ihrer Tasche gezaubert hat. Yeah. Ich versuche ja meine Model-Pärchen so wenig wie möglich zu stressen, also frage ich meistens nicht nach einem zweiten Outfit. Die beiden sahen eh schon cool genug aus. Aber dass dann noch ein Hut und eine Lederjacke am Start waren – ein Träumchen.

Dance with me.

Neben der super Outfit-Vorbereitung waren die beiden auch ansonsten ziemlich experimentierfreudig und einsatzbereit. Vor der Kamera stehen ist schon anstrengend, aber zum Glück mussten die beiden das ja gar nicht. Sich in Yoga-Sitzposen zu verschränken ist nämlich noch viel anstrengender. Dafür konnten sie dann aber auch im Anschluss eine Top-Tanzperformance abliefern. Bilder in Bewegung aufnehmen sind zwar für mich als Fotografen schwieriger, aber dafür sprühen sie viel mehr vor Leben und guter Laune. Und wer kriegt beim Tanzen nicht gute Laune? Und zum Schluss konnten sie sich es noch in einer Staubwüste bequem machen. 100 Prozent einsatzbereitschaft #großesdanke

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